Restaurants dürfen mit Einschränkungen öffnen

Restaurants dürfen nur noch mit großen Einschränkungen öffnen

Länder entscheiden in eigener Verantwortung über Öffnung und Auflagen für die Gastronomie – Stand: 7. Mai:

  • Bund und Länder einigen sich darauf, dass die Länder die Gastronomie in eigener Verantwortung öffen dürfen
  • Überblick über die Entscheidungen der Länder
  • Schleswig-Holstein und Baden-Württembeg öffnen Gastronomie am 18. Mai
  • Baden-Würrtemberg wird voraussichtlich am 18. und 25. Mai die Gastronomie stufenweise öffnen

Öffnungstermine für die Gastronomie im Überblick

Die genaue Ausgestaltung von Öffnungsdaten und Auflagen obliegt den Ländern.

Eine Reihe von Ländern hatten zu dem Zeitpunkt bereits eigene Öffnungskonzepte vorgestellt, diese müssen aber noch in Verordnungen umgesetzt werden. Bislang sind folgende Daten bekannt:

  • 9. Mai: Mecklenburg-Vorpommern
  • 11. Mai: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
  • 13. Mai: Rheinland-Pfalz. Thüringen
  • 15. Mai: Berlin, Brandenburg, Sachsen
  • 18 Mai: Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein
  • 22. Mai: Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • 25. Mai: Bayern
  • noch kein festes Datum:  Bremen (Entscheidung bis zum 12. Mai), Hamburg (spätestens bis 18. Mai), Hessen (“im Mai”), Saarland (bis 18. Mai)

Weitere Länder haben mehr oder weniger konkrete Angaben dazu gemacht, die sich voraussichtlich in Kürze konkretisieren werden. Zusätzlich müssen die Länder auch die Hygiene- und Abstandsregeln definieren.

So könnten die Auflagen aussehen

Neben Einschränkungen von Öffnungszeiten und Begrenzung von Gästezahlen müssen die Betriebe individuelle Hygienekonzepte ausarbeiten. Der Branchenverband Dehoga unterstützt Gastronomen dabei mit Tipps. Maßnahmen, die in Restaurants künftig gelten könnten, sind folgende:

  • kein Anbieten von Buffets
  • Salz- und Pfefferstreuer sowie Essig und Öl stehen nicht mehr auf den Tischen, sondern werden nur auf Wunsch nachgereicht
  • Atemschutzmasken für Kellner, Servive- und Küchenpersonal und für Gäste beim Betreten und Verlassen des Lokals
  • Speisen werden nicht erst am Tisch aufgetan, sondern bereits in der Küche entsprechend vorbereitet
  • Wein wird nicht vom Kellner nachgeschenkt, sondern der Weinkühler direkt auf oder neben den Tisch gestellt
  • Benutzung von Einmal- anstelle von Stoffservietten
  • Auslegung von Einmal-Tischsets aus Papier an jedem Besucherplatz
  • Nutzung von Einmal-Speisekarten, bzw. eingeschweißten Speisekarten, die nach jeder Benutzung mit Flächendesinfektion desinfiziert werden, oder es werden digitalen Speisekarten bereitgestellt z.B. Flatscreen
  • Gläser in der Spülmaschine statt im Handwaschbecken reinigen
  • Personenbeschränkungen in den Toilettenräumen
  • Markierungen auf dem Boden, um einen entsprechenden Mindestabstände beim Gang durchs Lokal einzuhalten

Ähnlich wie beim Friseurbesuch wird sich sowohl für Mitarbeiter als auch Restaurantbesucher durch die Corona-Krise also einiges ändern. Schließlich soll alles dafür getan werden, den Besuch im Lokal möglichst sicher zu gestalten – damit die Gäste diesen genießen können, ohne Sorge vor einer Corona-Ansteckung haben zu müssen.

Foto von Oleg Magni von Pexels

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